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Francesco Ferrer

Francesco Ferrer Was war denn ihm ihr lahmer „letzter Trost?“ Die schwarzen Assistenten Gottes glotzten In lungernder Verblüfftheit, stumm und stier. Der „arme Sünder“ wies ihr Sakrament Kurz ab und würdigte sie keines Blicks. Sie fühlten überflüssig ihr Geschäft Und murmelten den Rosenkranz herunter . . Er beugte nicht die Knie vor jenem Gott, In dessen Namen sie ihn opferten. Er wollte frei dem Tod ins Auge schaun, Sie legten ihm die Binde vor. Er fiel. Sein letzter Ruf: „Es lebe die moderne“ – Kaum haucht‘ er „Schule“ noch, dann war’s geschehn. Er fiel – mit ihm in Spanien das Recht. Blut’ge Komödie spielte Frau Justiz, Wo ihre Kugeln pfiffen, gähnt der Mord. Ins Massengrab verschüttet ward der Leib, Und die der Toten Auferstehung pachten, Sie wähnten, mit ihm sei der Geist verscharrt. (Die Törichten! Gesprengt hat er das Grab, Und seine Flammen zucken um die Erde.) Im Namen Gottes und des Königs war Nun der Gerechtigkeit genug getan – Der Herr ob Tod und Leben hatte selbst Ihr freien Lauf gelassen, gnadelos. Uns nicht …