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Durch Reben fort…

Durch Reben fort… Durch Reben fort! Wie sich die Beeren blähen Gedrängt, mit süßer Herbigkeit erfüllt! Verschwenderische Lichtsaat auszusäen, Hielt selten nur die Sonne sich verhüllt. Was schimpft der Bauer? Holde Rangen krähen, Im Stalle dumpf die brave Milchkuh brüllt, Die Jauche duftet lieblich in die Nase, Frei werden rings die wirkungsvollsten Gase. Nur hügelaufwärts! Jetzt den Blick gewendet! Rechts unten Zürich, hier des Seees Flut. Kein übermüthig blauer Himmel blendet Das Auge mir, das wohlgefällig ruht. Die grünen Höh’n, mit feinem Schnee gerändet, — Mir wird so friedlich weihevoll zu Muth; Behutsam spielt der Wind im Apfelbaume, Leicht über’m Haupt mir schaukelt sich die Pflaume. Genieße willig, was dein Glück beschieden, Millionen längst durch Barbarei verkürzt! Fern der Natur verkümmern sie hienieden, Bis der barmherzige Gott die Fackel stürzt; Die lastenschleppenden Karyatiden, Mit Nacht gegürtet und mit Noth geschürzt, Der Sklav‘ im fürchterlichen Eisenjoche, Die Sklavin im verruchten Kellerloche. Allmutter Erde breitet ihre Reize Für jedes offene Menschenauge dar; Doch freche Gier, gepaart mit bösem Geize, Stiehlt jede Lust der unterdrückten Schaar. Daß prahlerisch …