Zeittafel

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1864
14. April 1864

Geburt Karl Henckell

Karl Henckell kommt in Hannover zu Welt. Er hat zwei ältere Brüder, Karl Wilhelm (1857-1936), der 1877 in die USA auswanderte, wo er als Tierarzt praktizierte, und Georg Gustav Adolf (1859-1942), Mitbegründer der Konservenfabrik, aus der später der Lebensmittelkonzern Hero (die Abkürzung für Henckell & Roth) wird, sowie eine ältere und eine jüngere Schwester, Bertha Friederike (1861-?) und Anna Dorothea Wilhelmine (1871-1928).

1875
1. Januar 1875

Kaiser-Wilhelm-Gymnasium

Karl Henckell tritt in das neugegründete Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Hannover ein.

1883
1. Januar 1883

Abitur

Karl Henckell macht das Abitur in Kassel. Bei der öffentlichen Schlussfeier hält er eine Rede Über das Volkslied. Danach leistet er Dienst als Einjährig-Freiwilliger.

1884
1. Januar 1884

Aufenthalt in Berlin

Im Frühjahr hält sich Karl Henckell in Berlin auf. Dort lernt er die Brüder Heinrich und Julius Hart kennen.

1. Januar 1884

„Umsonst“

Umsonst. Ein sociales Nachtstück von Karl Henckell erscheint (Commission bei Wilhelm Issleib, Berlin). Online

1. September 1884

Vorwort Julius Hart

Heinrich Hart schreibt das Vorwort „Auf den Weg!“ zu Karl Henckells Poetischem Skizzenbuch, das im Jahr darauf erscheinen wird (es ist mit „im September 1884“ datiert).

1885
1. Januar 1885

„Poetisches Skizzenbuch“

Die Gedichtsammlung Poetisches Skizzenbuch von Karl Henckell mit dem Vorwort von Heinrich Hart erscheint (J. C. C. Bruns‘ Verlag, Minden i. Westf.). Es ist den Brüdern Heinrich und Julius Hart, „den muthigen Streitern für eine große und männliche Poesie, in Freundschaft, Liebe und dankbarer Verehrung gewidmet.“ Online

1. Januar 1885

„Moderne Dichter-Charaktere“

Moderne Dichter-Charaktere herausgegeben von Wilhelm Arndt, mit Einleitungen von Hermann Conradi und Karl Henckell erscheint im Verlag von Wilhelm Friedrich in Leipzig. Die Sammlung enthält neben Gedichten von Arndt, Conradi und Henckell auch Gedichte von Heinrich und Julius Hart und Erich Hartleben. Online

1. Januar 1885

Berliner Bunte Mappe

Die Berliner Bunte Mappe, herausgegeben von Wilhelm Arndt unter dem Pseudonym Eugen Düsterhoff, enthält Gedichte von Karl Henckell, Otto Erich Hartleben und Alfred Hugenberg. Die Veröffentlichung bildet eine Art Fortsetzung der Dichter-Charaktere. Der Reinertrag war für die im Schacht Camphausen verunglückten Bergleute bestimmt.

1. Januar 1885

Studium in München

Karl Henckell studiert im Wintersemester 1885/86 in München.

1886
1. Januar 1886

Quartett

Quartett, Dichtungen, unter Mitwirkung von Arthur Gutheil, Erich Hartleben, Alfred Hugenberg, herausgegeben von Karl Henckell erscheint (Otto Meissner, Hamburg).

10. November 1886

Lenzburg

Karl Henckell ist bis zum 30. März des folgenden Jahres in Lenzburg gemeldet, wo er bei seinem Bruder und dessen Kompagnon Gustav Zeiler wohnt.

1887
1. Januar 1887

„Strophen“

Karl Henckells Gedichtband Strophen erscheint (Verlags-Magazin (J. Schabelitz), Zürich). Gewidmet ist er „meinem lieben Bruder Gustav“. Online

1. Juni 1887

Ulrich-Hutten-Bund

Gründung des Ulrich-Hutten-Bunds, dessen Vorsitz Karl Henckell übernimmt.

1888
1. Januar 1888

„Amselrufe“

Amselrufe. Neue Strophen von Karl Henckell erscheint in Zürich im Verlags-Magazin (J. Schabelitz).

1. Januar 1888

Schönbühlstrasse

Karl Henckell wohnt an der Schönbühlstrasse 24 im Zürcher Stadtquartier Hottingen.

2. Februar 1888

„Lockspitzellied“

In der Züricher Post, die Jakob Schabelitz in seinem Verlag herausgibt, erscheint Karl Henckells Lockspitzellied.

21. März 1888

Verbot „Amselrufe“ und „Sturm“

Karl Henckells Gedichtband Amselrufe und John Henry Mackays Sturm, die beide im Verlags-Magazin (J. Schabelitz) in Zürich erschienen sind, werden aufgrund des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie verboten.

Quelle: Amtsblatt der Königlich Württembergischen Verkehrsanstalten, 21. März 1888, Nr. 34, S. 143. Online

9. August 1888

Bewilligung Schweizer Bürgerrecht

Der Bundesrat bewilligt Karl Henckell, das Schweizer Bürgerrecht zu erwerben (Protokoll des Regierungsrathes des Kantons Zürich, 30. Januar 1890, MM 3.4 RRB 1890/0205. Online).

1889
1. Januar 1889

Englischviertelstrasse

Karl Henckell wohnt an der Englischviertelstrasse in Zürich-Hottingen.

14. Juli 1889

Internationaler Arbeiterkongress

Anlässlich des Internationalen Arbeiterkongresses, der vom 14. bis 21. Juli 1889 in Paris stattfindet, verfasst Karl Henckell einen „Festgruß“.

15. Dezember 1889

Bürger von Stallikon

Karl Henckell wird Bürger der Gemeinde Stallikon im Kanton Zürich.
 
Protokoll des Regierungsrathes des Kantons Zürich, 30. Januar 1890, MM 3.4 RRB 1890/0205. Online.

1890
1. Januar 1890

Zweite Auflage „Amselrufe“

Die zweite Auflage der Amselrufe von Karl Henckell erscheint im Verlags-Magazin (J. Schabelitz), Zürich.

1. Januar 1890

„Diorama“

Diorama von Karl Henckell erscheint im Verlags-Magazin (J. Schabelitz), Zürich.

30. Januar 1890

Bürgerrecht des Kantons Zürich

Der Regierungsrat erteilt Karl Henckell das Bürgerrecht des Kantons Zürich und bestätigt das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon (Protokoll des Regierungsrathes des Kantons Zürich, 30. Januar 1890, MM 3.4 RRB 1890/0205. Online).

20. April 1890

Lassalle-Feier

An der Lassalle-Feier in Indianapolis wird das Karl Henckells Gedicht Prolog vorgetragen.

1. Juni 1890

Verlobung mit Marie Felix

Im Juni verlobt sich Karl Henckell mit Marie Felix. Die für den Oktober vorgesehene Hochzeit findet aber nicht statt.

1891
1. Januar 1891

„Trutznachtigall“

Trutznachtigall von Karl Henckell erscheint im Verlag von J. H. W. Dietz in Stuttgart.

1. Januar 1891

Zürich-Hottingen

Bis 1894 wohnt Karl Henckell in Zürich-Hottingen an der Minervastrasse, an der Neptunstrasse und an der Pestalozzistrasse 5.

20. März 1891

„Der 18. März“

In der Arbeiter-Zeitung, dem Organ der Österreichischen Sozialdemokratie, erscheint das Gedicht „Der 18. März“ von Karl Henckell.

1. Juli 1891

„Lichtglaube“

Otto Julius Bierbaums Sammlung Erlebte Gedichte erscheint. Sie enthält das Karl Henckell gewidmete Gedicht „Lichtglaube“.

1892
1. Januar 1892

„Aus meinem Liederbuch“

Aus meinem Liederbuch von Karl Henckell erscheint (Verlag von Dr. E. Albert & Co., München). Es ist gewidmet „Meinen Schwestern Bertha und Thea“.

1. Januar 1892

„Der Fall Peus“

Karl Henckell veröffentlicht das Flugblatt Der Fall Peus.

22. August 1892

„Friedenslied“

Karl Henckell nimmt an dem von Bertha von Suttner präsidierten Friedenskongress teil, der vom 22. bis 25. August in Bern stattfindet, und lernt seine spätere Frau Anny Haaf-Haller kennen. Für die Veranstaltung schreibt er das „Friedenslied zum internationalen Friedenskongress in Bern“, das Bertha von Suttner gewidmet ist.

12. November 1892

„Monblanc-Prozess“

Im Nebelspalter erscheint von Karl Henckell das Gedicht Monblanc-Prozess. Bei der Kesselexplosion des Dampfers Montblanc am 9. Juli 1892 kamen 26 Menschen ums Leben. In der Folge wurde gegen dern Präsidenten Roche der Dampfschiffgesellschaft, „eine besondere Freundin hoher Dividenden“, wie die Presse bemerkte, Anklage erhoben. Bei einem Geschworenenprozess im Oktober 1892 wurde er dann aber freigesprochen. Der Freispruch sorgte in weiten Kreisen für grosse Entrüstung.

1893
1. Januar 1893

Buch der Freiheit

Das Buch der Freiheit von Karl Henckell erscheint im Verlag der Expedition des Berliner „Vorwärts“ Berliner Glocke in Berlin. Der Band enthält neben eigenen Gedichten auch Gedichte anderer Autoren. Zu den Gedichten von Henckell gehört „Te Deum“, „der edlen Bekämpferin des Massenmordes, Bertha von Suttner, gewidmet.“

1. Januar 1893

Brüssel

Karl Henckell hält sich längere Zeit in Brüssel auf.

1. Februar 1893

„Heines‘ Denkmal in Düsseldorf 1893“

Karl Henckells Gedicht „Heines‘ Denkmal in Düsseldorf 1893“, datiert Zürich, 1. Februar 1893, erscheint in der Montags-Revue aus Böhmen.

6. August 1893

Internationaler Sozialistenkongress

Anlässlich des Internationalen Sozialistischen Arbeiterkongresses vom 6. bis 13. August 1893 in Zürich wird als Begrüssungshymne ein Gedicht von Karl Henckell, vertont vom Wiener Komponisten Joseph Scheu, vorgetragen.

1894
1. Januar 1894

„Zwischenspiel“

Zwischenspiel von Karl Henckell erscheint im Verlags-Magazin (J. Schabelitz).

1. Januar 1894

„Neuland“

In Neuland. Ein Sammelbuch moderner Prosadichtung erscheint von Karl Henckell die Erzählung „Der Rettungsengel“. Herausgegeben wurde die Anthologie von Cäsar Flaischlen (Verlag des Vereins der Bücherfreunde, Berlin). Sie enthält u. a. auch Texte von Heinrich und Julius Hart, Otto Erich Hartleben und John Henry Mackay. Die Schlussstücke gestaltete Fidus.

10. September 1894

„Vier Lieder für eine Singstimme“

Richard Strauss widmet die Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, op. 27, zum Hochzeitstag „Meiner geliebten Pauline zum 10. September 1894 als Morgengabe“. Der Text des Lieds Nr. 1 Ruhe, meine Seele stammt von Karl Henckell, der Text des Lieds Nr. 2 Cäcilie von Heinrich Hart sowie die Texte der Lieder Nr. 3 Heimliche Aufforderung und Nr. 4 Morgen von John Henry Mackay.

1895
1. Januar 1895

„Moderne Dichterabende“

Moderne Dichterabende. Zwanglose Zitatenplaudereien von Karl Henckell erscheint bei Schröter in Leipzig.

1. Januar 1895

„Trauben“

In der Veröffentlichung Grundsteine zum Meraner Theaterbau. Gespendet von deutschen Dichtern und Schriftstellern erscheint Karl Henckells Gedicht Trauben.

1. Januar 1895

„Schweizer Dichtermappe“

In der Schweizer Dichtermappe ist Karl Henckell mit einem Beitrag vertreten neben Gottfried Keller und Carl Spitteler.

1. Januar 1895

Monographie von Franz Blei

Die Monographie Karl Henckell. Ein moderner Dichter von Franz Blei erscheint.

7. März 1895

2. Vortrag zeitgenössische Autoren

Karl Henckell hält im Vereinshaus des Kaufmännischen Vereins in Zürich den zweiten Vortrag über zeitgenössische Autoren des deutschen Literatur.

Letzten Donnerstag hielt Karl Henckell im Vereinshaus des Kaufmännischen Vereins den zweiten Vortrag über zeitgenössische Autoren der deutschen Litteratur. Er verstund es, in seinen „Plaudereien“ das Interesse der zahlreichen Hörerschaft ausgezeichnet rege zu halten. Man konnte du wertvolle Einblicke in die Werkstätten moderner Meister thun. Und was vor allem aus ungemein sympathisch berührte: der anerkannt hochbegabte Dichter hat für seine Mitkämpfer auf dem Felde der neuen Dichtung nur glänzende Anerkennung ihrer Leistungen. In diefer freien Dichterseele hat der Neid keinen Raum. Eine solche Wahrnehmung ist in einer Zeit, da kleinliche Rivalität düstere Schatten auf gar manches Streben fallen läßt, doppelt erfreulich. Nächsten Donnerstag findet der dritte und letzte dieser geschätzten litterarischen Abende statt.

In: Grütlianer, 44. Jahrg., 12. März 1895. Nr. 30, S. 2. Online

18. September 1895

Verlag Karl Henckell & Cie.

Mit der Unterstützung seines Bruders Gustav sowie Gustav Maier und Walter Laué gründet Karl Henckell den Verlag Karl Henckell & Cie. Als Geschäftsdomizil ist Mühlebachstrasse 30 angegeben. Vgl. Schweizerisches Handelsamtsblatt, 13. Jahrg., 11. November 1895, Nr. 276, S. 1147 (Online).

1. Oktober 1895

„Sonnenblumen“

Im Oktober beginnt Karl Henckell mit der Veröffentlichung der Sonnenblumen. Eine Reihe von ihnen enthält Illustrationen von Fidus.

1896
1. Januar 1896

Veröffentlichungen im Verlag Karl Henckell

Im Verlag Karl Henckell erscheinen von Leopold Jacoby Cunita: Ein Gedicht aus Indien, von Jost Winteler Ueber Volkslied und Mundart, von Sophie Haemmerli-Marti, Mis Chindli. Ein Liederkranz für junge Mütter (mit einem Vorwort von Jost Winteler), von Gertrud Pfander Passifloren, eine Festschrift zur „Versammlung des ethischen Bundes“ mit einem Beitrag von Gustav Maier und von Karl Henckell Ada Negri. Ein Vortrag.

15. Juni 1896

Verlag an der Bellerive-Strasse

Die Firma Karl Henckell & Cie befindet sich an der Bellerive-Strasse 7, August Schuster wird unbeschränkt haftender Gesellschafter (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 14. Jahrg., 18. Juni 1896, Nr. 165, S. 687, Online).

15. Juli 1896

„Dem Samariterverein Neumünster“

Karl Henckell widmet dem Samariterverein Neumünster in Zürich das Gedicht Dem Samariterverein Neumünster zu seiner 10jährigen Stiftungsfeier zu dessen 10jähriger Stiftungsfeier.

1. August 1896

„Fünf Lieder für eine Singstimme“

Fünf Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung, op. 32, von Richard Strauss erscheinen. Die Texte der Lieder Nr. 1 Ich trage meine Minne, Nr. 3 Liebeshymnus und Nr. 4 O süsser Mai stammen von Karl Henckell. Online

1. Dezember 1896

„Blindenklage“

Im Dezember 1895/Januar 1896 erscheint in der Zeitschrift Pan von Karl Henckell das Gedichte Blindenklage. Zu den Redakteuren der Zeitschrift gehört Otto Erich Hartleben.

1897
20. April 1897

Heirat

Karl Henckell und Anny Haaf-Haller heiraten in Zürich.

1. Oktober 1897

„Arnold Böcklin gewidmet“

Aus Anlass des 70. Geburtstags von Arnold Böcklin am 16. Oktober 1897 veröffentlicht Karl Henckell in seinem Verlag eine Sammlung von Gedichten unter dem Titel Arnold Böcklin gewidmet von Karl Henckell.

7. November 1897

Tod des Vaters

Karl Henckells Vater Arnold Henckell stirbt in Lenzburg.

30. Dezember 1897

Dichter-Postkarten

Im Verlag von Karl Henckell erscheinen 12 Postkarten mit Porträts und Versen von Dichtern (Gottfried Keller u. a.). Die Rahmen der Porträts stammen von Fidus. Henckell hinterlegt die Karten als geistiges Eigentum mit dem Erscheinungsdatum 30. Dezember 1897 (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 16 . Jahrg., 13. April 1898, Nr. 115, S. 474, Nr. 823, Online).

1898
1. Januar 1898

Küsnacht

Karl Henckell meldet sich in Zürich ab mit der Angabe, nach Küsnacht am Zürichsee verzogen zu sein.

1. Januar 1898

„Gedichte“

Die Sammlung Gedichte von Karl Henckell erscheint im eigenen Verlag. Der Band enthält ganzseitige Illustrationen und zahlreiche Vignetten von Fidus.

6. April 1898

Komponisten-Postkarten

Im Verlag von Karl Henckell sollen 12 Komponisten-Postkarten mit Rahmenzeichnungen von Fidus erscheinen (Beethoven, Mozart, Weber, Wagner, Chopin, Rossini, Flotow, Schubert, Kreutzer, Brahms, Lortzing, Mendelssohn-Bartholdy). Henckell hinterlegt die Karten als geistiges Eigentum mit dem Erscheinungsdatum 6. April 1898 (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 16 . Jahrg., 12. Juli 1898, Nr. 202, S. 851, Nr. 840, Online).

9. April 1898

Scheffel-Postkarte

Im Verlag von Karl Henckell erscheint eine Scheffel-Postkarte. Henckell hinterlegt die Karten als geistiges Eigentum mit dem Erscheinungsdatum 6. April 1898 (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 16 . Jahrg., 12. Juli 1898, Nr. 202, S. 851, Nr. 841, Online).

5. August 1898

„Nach dem Kriege“

In der Zeitschrift Der Friede erscheint das Gedicht Nach dem Kriege in der Übersetzung von Karl Henckell (5. Jahrg., 5. August 1898, Nr. 15, S. 1, Online).

1899
4. Juli 1899

Verlag beim Bahnhof Enge

Der Verlag Karl Henckell & Cie verlegt sein Geschäftsdomizil an die Grütlistrasse 17 in der Nähe des Bahnhofs Zürich-Enge, Walter Laue tritt als Gesellschafter aus der Firma aus. (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 27. Jahrg., 6. Juli 1899, Nr. 223, S. 899, Online).

1. September 1899

Letzte Ausgabe der „Sonnenblumen“

Im September erscheint die letzte Ausgabe der Sonnenblumen.

1. November 1899

Gedichte in „Pan“

Im November erscheinen in der Zeitschrift Pan von Karl Henckell die Gedichte Ist das noch..? und Unbekümmert.

1900
1. Januar 1900

Heiratsmappe

Anlässlich der Heirat von Fidus und Elsa Knoll stellt Otto Grautoff eine Mappe mit 46 Blättern zusammen, darunter Beiträge von Karl Henckell, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke.

7. März 1900

Goethebund

Karl Henckell und Frank Wedekind werden Mitglieder des in München gegründeten Goethebunds zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft mit dem Zweck, „die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft im Deutschen Reich gegen Angriffe jeder Art zu schützen“ (Georg Hirt, „Der Goethebund“, in: Das Buch von der Lex Heinze. Ein Kulturdokument aus dem Anfange des zwanzigsten Jahrhunderts, hrsg. von Otto Falckenberg, Commissionsverlag von L. Staackmann, Leipzig 1900, S. 63-66, Online).

1901
1. Januar 1901

Aufruf für ein Herwegh-Denkmal

Karl Henckell gehört zu den Mitunzeichnern für ein Denkmal für Georg Herwegh in Liestal.

1. April 1901

Aufruf für Detlef von Liliencron

Karl Henckell unterstützt einen Aufruf von Kantonsschülern in Aarau „für den in Altona lebenden und nicht mit Glücksgütern gesegneten alternden Dichter Detlef von Liliencron“.
 
Zürcher Wochen-Chronik, 3. Jahrg., 13. April 1901, Nr. 15, S. 116. Online

1. Juli 1901

Umzug nach Rüschlikon

Karl Henckell zieht nach Rüschlikon bei Zürich, wo er an der Seestrasse 290 wohnt. Gleichzeitig verlegt der Verlag Karl Henckell & Cie. den Geschäftssitz dorthin. August Schuster tritt aus der Gesellschaft aus.
 
Schweizerisches Handelsamtsblatt, 19. Jahrg., 19. August 1901, Nr. 291, S. 1161 (Online).

2. Juli 1901

Die Rheinlande

In der Zeitschrift Die Rheinlande erscheinen „Ein kleines Curriculum“ von Karl Henckell, ein Text über den Autor von W. Sch. und die vier Gedichte „Anders“, „Ruhe, meine Seele!“, das Richard Strauss vertonte, „Träumer“ und „Belvoir“ aus dem Sammelband Gedichte. Dieser umfasse, wird bemerkt, „die von ‚überflüssigem Kram‘ gereinigte ‚lyrische Habe‘ aller früheren Lyrikbücher Henckells“. Zu den Illustrationen von Fidus wird geurteilt: „Die Zeichnungen des bekannten Künstlers sind zum Teil von größtem Reiz, haben aber dadurch gelitten, daß er dem Buchdruck seinen feinen Strich opferte und großzügig wurde, was seiner Natur augenscheinlich zuwider ist.“
 
Die Rheinlande, Juli 1901, S. 31-32 und S. 34. Online

21. Oktober 1901

Böcklin-Gedenkfeier

Der 1. Literarische Abend des Lesezirkels Hottingen im Grossen Tonhallesaal in Zürich ist der Erinnerung an Arnold Böcklin gewidmet. Die Würdigung nimmt der Kunsthistoriker Heinrich Wölfflin vor. Umrahmt wird die Feier von musikalischen Darbietungen des Tonhalleorchesters. Am Schluss werden Böcklin-Lieder von Karl Henckell rezitiert und durch Böcklins Bilder angeregte Metamorphosen des Komponisten Hans Huber vorgetragen.
 
Hans Holenweg, „‚Der grösste deutsche Maler der Gegenwart‘. Vor hundert Jahren starb Arnold Böcklin“, in: Neue Zürcher Zeitung, 13./14. Januar 2001, Nr. 10, S. 85. Online

1902
1. Januar 1902

„Aus meinen Gedichten“

Karl Henckell veröffentlicht in seinem Verlag die Sammlung Aus meinen Gedichten. Den Buchschmuck gestaltete Fidus.

2. Februar 1902

„Volksbildungsabend“ in Bern

Karl Henckell trägt am „Volksbildungsabend“ in der französichen Kirche in Bern eine Auswahl seiner Gedichte vor.
 
Neues Berner Taschenbuch auf das Jahr 1903, Bern 1902, S. 275. Online

1. Oktober 1902

Umzug nach Berlin-Charlottenburg

Im Oktober ziehen Karl und Anny Henckell nach Berlin-Charlottenburg, wo sie an der Kantstraße 42 wohnen. Henckell wird Vorsitzender der Neuen Freien Volksbühne in Berlin.

1903
1. Januar 1903

„Mein Liederbuch“

Mein Liederbuch. Ausgewählte Gedichte I von Karl Henckell erscheint.

1. Januar 1903

„Neuland“

Karl Henckell veröffentlicht in seinem Verlag eine Auswahl seiner Gedichte unter dem Titel Neuland, Ausgewählte Gedichte II mit Titelrahmen und Schlusskranz von Fidus.

1. Januar 1903

Erster Band der „Lieder aus dem Rinnstein“

Der erste Band der Lieder aus dem Rinnstein, gesammelt von Hans Ostwald erscheint in Karl Henckells Verlag. Die Sammlung enthält die Gedichte Für Freund und Feind von Robert Reitzel, Die Verstossenen und Die Verlorenen von John Henry Mackay, Der Tantenmörder und Brigitte B. von Frank Wedekind, Lied des Steinklopfers, Seht dort ihr Zwei, Die Dirne und Die Engelmacherin von Karl Henckell. Online

11. Mai 1903

Verlegung des Verlagssitzes nach Berlin

Der Sitz des Verlags Karl Henckell & Cie. wird von Rüschlikon nach Berlin an die Koethenerstrasse 44 verlegt.
 
Schweizerisches Handelsamtsblatt, 21. Jahrg., 14. Mai 1903. Nr. 192, S. 765. Online

13. September 1903

„Empor schlug die Welle“

Karl Henckell widmet dem Reichsparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der vom 13. bis 20. September 1903 in Dresden tagt, in der Sächsischen Arbeiter-Zeitung das Gedicht Empor schlug die Welle.

12. Dezember 1903

Tod der Mutter

Karl Henckells Mutter stirbt in Aarau.

1904
1. Januar 1904

„Gipfel und Gründe“

Gipfel und Gründe. Neue Gedichte (1901-1904) von Karl Henckell erscheint in seinem eigenen Verlag. Gewidmet ist die Sammlung „meiner lieben Anny“. Die Umschlagzeichnung und die Schlussvignette stammen von Fidus. Online

1. Januar 1904

Zweiter Band „Lieder aus dem Rinnstein“

Der zweite Band der Lieder aus dem Rinnstein, gesammelt von Hans Ostwald erscheint in Karl Henckells Verlag. Die Sammlung enthält die Gedichte Das grosse Ungeheuer, Der Lumpenproletarier und Die rote Rosa von Karl Henckell. Online (Auflage)

14. Februar 1904

Karl-Henckell-Abend

Das Schiller-Theater veranstaltet im Bürgersaal des Berliner Rathauses einen Karl-Henckell-Abend, bei dem Rudolf Steiner einen einführenden Vortrag hält.

1905
1. Januar 1905

„Drei Gedichte für Singstimme“

Drei Gedichte von Karl Henckell für Singstimme und Klavier von Emil von Reznicek erscheint. Es umfasst die Gedichte Auf dem See, Lenzestrost und Die Braut.

1. Januar 1905

„Dichter der Gegenwart“

Karl Henckell ist im zweiten Band der grossen Anthologie Dichter der Gegenwart. Eine Blütenlese aus neuerer deutschen Lyrik, herausgegeben von K. Mailänder im Verlag C. L. G. Verldz in Amsterdam, mit den Gedichten Der heimliche Kaiser, Schon lag auf Erden dunkles…, Frühling, und Mein Ideal. Der Band enthält zudem Gedichte von Julius Hart, Hermann Conradi, John Henry Mackey, Otto Erich Hartleben und Otto Julius Bierbaum. Online

25. November 1905

Lesung Freie Hochschule Berlin

Die Freie Hochschule Berlin veranstaltet eine Lesung eigener Dichtungen von Karl Henckell.

25. Dezember 1905

„Mein Lied“

Mein Lied mit Beiträgen von Karl Henckell, Richard Strauss und Buchschmuck von Fidus erscheint. Das Buch ist 1906 datiert, aber bereits zu Weihnachten 1905 erschienen.

1906
1. Januar 1906

„Deutsche Dichter seit Heinrich Heine“

Die Sammlung Deutsche Dichter seit Heinrich Heine. Ein Streifzug durch fünfzig Jahr Lyrik von Karl Henckell erscheint. Die Veröffentlichung enthält auch Gedichte von Detlev von Liliencron, Herman Conradi, Heinrich und Julius Hart, Otto Erich Hartleben, Otto Julius Bierbaum und John Henry Mackay.

1. Januar 1906

Dritter Band „Lieder aus dem Rinnstein“

Der dritte Band der Lieder aus dem Rinnstein, gesammelt von Hans Ostwald erscheint, gewidmet ist er „Karl Henckell in Verehrung“. Es enthält die Gedichte Der Streichholzverkäufer von Karl Henckell und Allüberwinderin Liebe von Frank Wedekind.

1. Januar 1906

„Rembrandt-Almanach“

Im Rembrandt-Almanach 1906-1907 als Erinnerungs- und Festgabe zu Rembrandts 300. Geburtstag erscheint Karl Henckells Gedicht „Rembrandt“. Online

1. Januar 1906

Umzug nach München

Karl und Anny Henckell ziehen nach München. Wahrscheinlich ab 1907 wohnen sie am Kufsteinerplatz 1.

1. Januar 1906

Tod von Carl Haaf

Carl Haaf, der Vater von Anny Haaf, stirbt.

25. Dezember 1906

„Schwingungen“

Von Karl Henckell erscheint Schwingungen. Neue Gedichte mit Buchschmuck von Fidus (Bardt, Marquardt & Co., Berlin).

1907
1. Januar 1907

„Gedichte von Paul Verlaine“

In der 2. Auflage Gedichte von Paul Verlaine. Eine Anthologie der besten Übertragungen, herausgegeben von Stefan Zweig, ist Karl Henckell mit den Übsersetzungen Sehnsucht und Charleroi vertreten (Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig).

30. April 1907

Karl Henckell-Abend in Wien

In Wien finden ein Karl Henckell-Abend statt mit Rezitationen von Karl Henckell und Liedern von Richard Strauss. Das Programmheft enthält mehrere Bilder von Fidus.

1. Mai 1907

„Weltmai“

Auf der Frontseite der sozialdemokratischen Zeitung Volksstimme erscheinen unter dem Titel „Weltmai“ gesammelte Gedichte von Karl Henckell. Illustriert wurde sie von Fidus.

2. Mai 1907

„Jüngstes Deutschland“

Karl Henckell hält im Sozialwissenschaftlichen Bildungsverein in Wien einen Vortrag über das Jüngste Deutschland.

24. Juni 1907

Besuch von Wedekind und Laué

Frank Wedekind notiert in seinem Tagebuch über seinen Aufenthalt in Berlin: „Walther Laué holt mich ab. Wir fahren zu Henckells.“

27. November 1907

Henckell-Abend in München

Der Münchner Akademisch-literarische Verein veranstaltet einen Karl-Henckell-Abend.

1910
1. Januar 1910

„Weltlyrik“

Weltlyrik. Ein Lebenskreis in Nachdichtungen von Karl Henckell erscheint (Die Lese-Verlag, München).

1. Januar 1910

„Freiheit und Arbeit“

In der Sammlung Freiheit und Arbeit. Kunst und Literatur erscheinen Karl Henckell eine Selbstbiographie, ein Porträt sowie die Gedichte Francesco Ferrer, Warum ist das Meer so rot, Apell und Seinestimmung in Paris, und von Otto Julius Bierbaum der Text Es soll der Dichter… Der Band wird herausgegeben vom Internationalen Komitee zur Unterstützung der Arbeitslosen. Online

1911
1. Januar 1911

„Ein Lebenslied“

Ein Lebenslied. Dichtungen von Karl Henckell erscheint (Verlag Mendelssohn Bathold, München-Gräfeling). Die Veröffentlichung enthält 14 Originalradierungen von Hubert Wilm.

1. Januar 1911

„Im Weitergehen“

Im Weitergehen. Neue Gedichte von Karl Henckell erscheint in München mit einer Titelradierung von Hubert Wilm.

1. Januar 1911

Monographie Magda Janssen

Die Monographie Karl Henckell, ein Dichterbild von Magda Janssen erscheint.

1912
30. August 1912

„Geistesruf“

Das Gedicht Geistesruf von Karl Henckell bildet den Prolog zur Eröffnungsfeier des Internationalen Freidenker-Kongresses in München. Die Reklamemarke zum Kongress wurde von Fidus gestaltet. Der Kongress, der erstmals in Deutschland stattfand, dauerte vom 31. August bis 4. September 1912.
 
Vgl. O. K., „Internat. Freidenkerkongress“, in: Freidenker, 5. Jahrg., Oktober 1912, Nr. 10, S. 75.

1914
1. Januar 1914

„Hundert Gedichte“

Hundert Gedichte. Auswahl des Verfassers. Mit einer Selbstbiographie des Dichters von Karl Henckell erscheint in der Reihe Hesses Volksbücherei als Nr. 903-904 (Deutsche Lyriker, 15. Band, Hesse & Becker Verlag, Leipzig). Die Selbstbiographie beginnt mit dem Satz: „Mein Leben ist das Buch, das du aufschlägst, wenn du in meinen Liedern und Gedichten lesen willst.“

1. Januar 1914

„Lyrik und Kultur“

Lyrik und Kultur. Neue Vorträge zu Leben und Dichtung von Karl Henckell erscheint (Hans Sachs-Verlag, Haist & Diefenbach, München und Leipzig). Das Buch enthält ein Porträt Henckells nach einer Zeichung von Hubert Wilm.

1. Januar 1914

„Fata Morgana“

Erich Mühsam widmet im Kapitel Fata Morgana in Wüste – Krater – Wolken. Die Gedichte (Paul Cassirer, Berlin) ein Gedicht Karl Henckell.

1916
5. April 1916

Michael Georg Conrad

Aus Anlass des 70. Geburtstags von Michael Georg Conrad widmet Karl Henckell ihm das Gedicht Michael Georg Conrad.

1918
1. Januar 1918

„Helldunkel“ von Gertrud Pfander

Helldunkel. Gedichte und Bekenntnisse. Der Passifloren 2. vermehrte Auflage von Getrud Pfander herausgegeben von Karl Henckell erscheint (Francke, Bern).

1920
1. Januar 1920

„Ausgewählte Gedichte“

Ausgewählte Gedichte von Karl Henckell erscheint (München).

6. Februar 1920

Bruno Wille

Aus Anlass des 60. Geburtstages am 6. Februar schickt Karl Henckell den „Drahtgruss“ Bruno Wille.

1921
1. Januar 1921

Gesammelte Werke

Im Verlag J. Michael Müller in München erscheinen in vier Bänden Gesammelte Werke von Karl Henckell.

1923
1. Januar 1923

Zweite Auflage der „Gesammelten Werke“

Die zweite Auflage der Gesammelten Werke von Karl Henckell erscheint.

1. Januar 1923

„An die neue Jugend“

Unter dem Titel An die neue Jugend. Zum sechzigsten Geburtstag des Dichters erscheint eine Auswahl von Gedichten Karl Henckells. Das Büchlein enthält vier Vignetten von Fidus. Herausgegeben wird sie vom Verband der sozialistischen Arbeiter-Jugend und dem Reichsausschuss für soziale Bildungsarbeit (Berlin).

1924
1. Januar 1924

„Karl Henckell-Brevier“

Das Karl Henckell-Brevier von Fritz Droop erscheint (Michael Müller Verlag, München).

1927
1. Januar 1927

Umzug nach Überlingen

Karl und Anny Henckell verlassen München und leben zunächst in Überlingen am Bodensee.

1929
30. Juli 1929

Tod Karl Henckell

Karl Henckell stirbt in Lindau am Bodensee.

2. August 1929

Kremation

Karl Henckell wird in Konstanz kremiert.
 
Über die Trauerfeier berichtet die Arbeiter-Zeitung:
 
In der Halle des Krematoriums zu Konstanz am Bodensee war am Freitagnachmittag eine eindrucksvolle Trauerfeier. Wenn die Zahl der Teilnehmer der Bedeutung des Toten entsprochen hätte, wäre der weite Rundbau des Hauses viel zu klein gewesen. Aber der da Abschied nahm, haßte die dekorativen Aeußerlichkeiten des Daseins, er wollte auch ohne Zeremonien bestattet werden und außer seiner engsten Familie nur ein paar Freunde um sich wissen. So waren denn nebst des Dichters Gattin nur seine Verwandten, von Henckells Freunden nur Hedwig Forstreuter, Fritz Droop, Norbert Jacques, Andersen-Nexö und Frau, K. F. Schmidt, Johannes Timm und Tomarkin (Bern) zugegen.
 
Und es wird ausgeführt:
 
Die freien schweizerischen Berge grüßen im Strahl der Sonne über den See, den Karl Henckell zwei Menschenälter lang geliebt und besungen hat. Es ist ein stiller, hehrer Abschiedsgruß und ein Symbol zugleich, das Bindung heißt. Wie in Meersburg das Grab der Annette v. Droste das Land der Alemannen mit der niedersächsischen Erde verbindet, so steht von nun an die Urne Karl Henckells wie ein unvergeßliches Denk- und Dankmal an der Brücke zwischen Deutschland und der Schweiz, die er als seine zweite Heimat liebte.
 
Arbeiter-Zeitung, 42. Jahrg., 10. August 1929, Nr. 219, S. 7. Online

1930
1. Januar 1930

Henckellgasse in Wien

Der Gemeinderat beschliesst, in Wien-Hütteldorf die Henckellgasse nach Karl Henckell zu benennen.

1931
1. Januar 1931

„Karl Henckell im Spiegel seiner Umwelt“

Karl Henckell im Spiegel seiner Umwelt. Aufsätze, Briefe, Gedichte als Gedenkschrift gesammelt und herausgegeben von Karl Friedrich Schmid erscheint.

1932
24. Dezember 1932

Tod Anny Henckell

Anny Henckell stirbt in Zürich. In den letzten beiden Jahren ihres Lebens wohnte sie an der Witikonerstrasse 68 in Zürich.

28. Dezember 1932

Kremation Anny Henckell

Anny Henckell wird kremiert und in einem Urnengrab auf dem Friedhof Rehalp in Zürich beigesetzt.

1942
18. Januar 1942

Tod Gustav Henckell

Karl Henckells Bruder Gustav stirbt in Lenzburg.